AvD Motorsport - AvD Histo-Monte
Historischer Motorsport - 16.03.2022 - 5min. Lesezeit

AvD-Histo-Monte

Eitel Sonnenschein – ein perfekter letzter Fahrtag!

Bei strahlendem Frühlingswetter rollt die 23. AvD-Histo-Monte mit strahlenden Gesichtern in den Hafen von Monte Carlo ein. Auch wenn sich nur das Duo Jens Herkommer und Werner Neugebauer im historischen Skoda 120 L als Gesamtsieger feiern lassen kann, als Sieger fühlen sich am Abschlusstag alle, die dabei waren.

Es ist, als wollten sich die Seealpen entschuldigen. Erklären, dass jenes unterirdische Wetter mit Regen, Schnee und Nebel vom Vortag nur ein unglückliches Versehen gewesen ist. 17 Grad misst das Thermometer im italienischen Bajardo, zur letzten Mittagspause haben sich einige gar an die Tische draußen gesetzt. So hat man bei Lasagne und Cappuccino im legendären Ristorante Dall’ Ava auch einen viel besseren Blick auf das bunte Treiben. Stolze 65 von 69 Autos rollen auf den Vorplatz. Zum Finale geht es dann nach Italien. Schon in der Vergangenheit waren einige ligurische Prüfungen durchaus schon Schauplätze von Grenzübertritten der regulären Rallye Monte Carlo, zweitens sieht die Topographie samt verschnörkeltem Wegenetz jenseits der Grenze auch nicht anders aus. Baiardo, Pigna, Colle Langan, San Romolo, Perinaldo, das sind große Namen der Rallye San Remo.

Diesen Tag wollte sich auch Walter Röhrl nicht entgehen lassen. Er kam mit einem Porsche aus der Garage von Diez-Classic in den Süden, um sich auf eine Zeitreise zu begeben. Die Restaurations-Profis rund um Rafael Diez haben im letzten Jahr seinen Porsche-Siegerwagen von der Bavaria-Rallye 1970 detailgetreu wieder aufleben lassen und Röhrl hatte sichtlich viel Spaß. „An jeder zehnten Kurve fällt mir eine Geschichte ein.“ Die AvD-Histo-Monte schrammt am Monte Ceppo entlang, wo Röhrl zu gemeinsamen Opel-Zeiten dem großen Franzosen Jean-Pierre Nicolas ordentlich eine mitgab: „Vier Minuten. Da hat er aber geschaut.“ Aber nicht weit von hier auf dem Weg nach Perinaldo hat 1984 auch der Regensburger nicht schlecht gestaunt, als ihm ein über die Straße laufender Bach den Sport Quattro unterm Hintern wegzog und seine Trümmer über 100 Meter verteilte. Es war der schwerste Unfall in der Karriere des zweifachen Weltmeisters.

Auch die Siegerehrung hatte es in sich. Bei der letzten Ausgabe war es Ex-Rallye-Weltmeister Massimo „Miki“ Biasion, der den letzten Tag mit seiner Lancia Fulvia Safari unter die Räder nahm, in diesem Jahr kam Röhrl nach 2017 schon zum zweiten Mal an die Cote d’Azur. Doch bei der abschließenden Siegerehrung zauberte die Organisation mit dem Finnen Ari Vatanen einen zweiten Weltmeister auf die Bühne, die TOP-10 nahmen ihre Pokale daher gleich von zwei Weltmeistern entgegen. Und weil man das 40-jährige Jubiläum vom Röhrl’schen Monte Carlo Sieg im Ascona 400 mit den Teilnehmern gebührend feiern wollte, sendeten Biasion und auch der achtfache Weltmeister Sebastien Ogier der Veranstaltung und dem Champion Röhrl per Video ihre ganz persönlichen Glückwünsche.

Und weil es zum Optimismus keine Alternative gibt, sagt das Orga-Team rund um Peter Göbel an dieser Stelle: Wir sehen uns gerne wieder im Jahr 2024, dann bei der 24. AvD-Histo-Monte.

Weitere Informationen finden Sie hier:

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