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Pressemitteilung - 05.01.2026 - 4min. Lesezeit

AvD tritt entschieden für eine bezahlbare Mobilität ein

Als engagierter Streiter für den Verbraucherschutz setzt sich der Club auf allen Ebenen in Berlin und Brüssel für eine bezahlbare und sichere individuelle Mobilität für alle ein.

  • Kraftstoff- und Ladepreise müssen gesenkt werden
  • Autofahren ist Notwendigkeit und Lebensgefühl
  • AvD bietet Pannenhilfe und vielfältige Leistungen für AvD Mitglieder 

Der Automobilclub von Deutschland (AvD) verspricht seinen Mitgliedern und Partnern im Jahr 2026 ein verlässlicher Partner auf allen ihren Wegen zu sein. Mit Pannenhilfe, Reiseberatung, Fahrsicherheitstrainings sowie vielen Service- und Digitalangeboten steht der AvD allen Verkehrsteilnehmern stets zur Seite. Als engagierter Streiter für den Verbraucherschutz setzt sich der Club auf allen Ebenen in Berlin und Brüssel für eine bezahlbare und sichere individuelle Mobilität für alle ein.

AvD Präsident Lutz Leif Linden: „Der AvD wünscht seinen Mitgliedern und allen Verkehrsteilnehmern ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2026! Wir werden uns weiter mit aller Kraft für eine bezahlbare Mobilität einsetzen. Die Kraftstoffpreise dürfen nicht weiter steigen. Wirtschaft, Industrie und Privatpersonen leiden unter den künstlich erhöhten Energiekosten. Deshalb fordern wir eine substantielle Entlastung an der Tank- oder Ladesäule. Autofahren ist für viele Menschen nicht nur Notwendigkeit, sondern auch ein Lebensgefühl. Welcher Antrieb gewählt wird, sollte jeder Kraftfahrer auch in Zukunft selbst entscheiden können.“

Senkung der Energiekosten ist notwendig
Die Frage der Bezahlbarkeit muss im Mittelpunkt der Bemühungen von Politik und Gesellschaft stehen, Verkehr zukunftsfähig zu machen. Die Realität für viele Millionen Menschen ist aber von stark steigenden Kosten rund um ihre Alltagsmobilität geprägt. Zentral sind dabei die Preise für Kraftstoffe, aber auch Ladepreise an öffentlichen Säulen, die sich beständig nach oben bewegen. Der Preisdruck, befördert durch die stetig steigende CO₂-Steuer führt zu einer finanziellen Überforderung der Kraftfahrer. Insgesamt haben die Gesamtaufwendungen für das Autofahren in den letzten beiden Jahren überdurchschnittlich zugenommen. 

Es ist daher nicht überraschend, dass das Durchschnittsalter der zugelassenen Fahrzeuge in Deutschland mittlerweile bei fast elf Jahren liegt. Der AvD begrüßt deshalb die Anhebung der Pendlerpauschale, sieht aber noch Spielraum für eine erneute Senkung der Energiesteuer oder durch Einführung eines Klimageldes.

Ebenso ist beim Stromtanken an öffentlichen Ladepunkten eine faire und transparente Preisgestaltung zu fordern. Günstiger Ladestrom ist ein wichtiger Anreiz für den politisch gewünschten Umstieg auf die Elektromobilität. Ein Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur mit verpflichtend transparenter Preisgestaltung ist durch den Gesetzgeber vorzugeben.

Verbrenner sind auch nach 2035 noch auf den Straßen
Es bleibt festzuhalten, dass die weit überwiegende Anzahl der fast 50 Millionen Pkw in Deutschland bis weit nach 2030 mit Verbrennungsmotoren unterwegs sein werden. Deshalb sind sogenannte        E-Fuels und Bio-Kraftstoffe notwendig, um die gewünschte Klimaneutralität des Autoverkehrs zu erreichen. Die vorhandenen Verfahren müssen ausgebaut und die Markteinführung für eine schnelle Skalierung gefördert werden. CO2-neutrale Kraftstoffe sollen auch nach dem Willen der EU-Kommission für die Zeit nach 2035 zum Einsatz kommen. Der AvD sieht im kommenden Jahrzehnt neben den E-Antrieben auch die Hybrid-Technologien in einem Technologie-Mix neben den noch vorhandenen Verbrennern im Einsatz. 

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