AvD Pressemeldung - Stauprognose: volle Autobahnen am Wochenende

Stauprognose: volle Autobahnen am Wochenende

Am kommenden Freitag endet in drei Bundesländern das alte Schuljahr.

  • Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland starten in die Sommerferien
  • Ab dem Wochenende Schulferien in 11 von 16 Bundesländern
  • Vollsperrung Elbtunnel in Fahrtrichtung Süden

Am kommenden Freitag (22. Juli) endet in drei Bundesländern das alte Schuljahr. Zwar starten die Schulferien in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland offiziell erst am darauf folgenden Montag, doch gefühlt bricht spätestens mit der Zeugnisausgabe bei den allermeisten Schülern Ferienstimmung aus. Damit reihen sich drei weitere Bundesländer in die Liste der im Sommerferien-Modus befindlichen Länder ein, deren Zahl sich auf 11 von insgesamt 16 Ländern erhöht. 

Erfahrungsgemäß werden zahlreiche Familien bereits das erste Wochenende nutzen, um in den Urlaub zu starten. Doch da Hessen und Rheinland-Pfalz die Plätze vier und fünf in der Rangfolge der bevölkerungsreichsten Bundesländer belegen und zudem eine zentrale Position im deutschen Autobahnnetz einnehmen, dürften sich die Auswirkungen der Reisewelle bundesweit bemerkbar machen. Zumal sich ein nicht unbeträchtliches Aufkommen an Urlaubern aus den anderen, bereits in den Sommerferien befindlichen Bundesländern hinzugesellen werden. 

Verkehrschaos im Großraum Hamburg wegen Sperrung des Elbtunnels zu erwarten

Darüber hinaus wird im Großraum Hamburg die Sperrung des Elbtunnels auf der A7 zu langen Staus und erheblichen Wartezeiten führen. Der wird wegen Wartungsarbeiten am kommenden Wochenende von Freitagabend (22. Juli, 22 Uhr) bis Montagmorgen (25. Juli, 5 Uhr) in südliche Fahrtrichtung für den Verkehr gesperrt sein und am darauf folgenden Wochenende von Freitagabend (29. Juli, 22 Uhr) bis Montagmorgen (1. August, 5 Uhr) in nördliche Fahrtrichtung. Die Sperrungen werden jeweils zwischen den Anschlussstellen Volkspark und Waltershof eingerichtet. In der Folge werden selbst weiträumige Ausweichstrecken, wie die Fährverbindung Glückstadt-Wischhafen im Westen und sowie die A21 und A1 im Nordosten der Hansestadt eine signifikant erhöhte Verkehrsdichte aufweisen. Als Konsequenz ist auch dort mit Staus und Wartezeiten zu rechnen.

Auf den folgenden Autobahnabschnitten ist in beiden Fahrtrichtungen mit erhöhter Verkehrsdichte zu rechnen, das Risiko hier in einen Stau geraten ist entsprechend gegeben.

A1
zwischen „Bargteheide und „Hamburg-Stillhorn“
zwischen „Vechta“ und „Bramsche“
zwischen „Kreuz Kamen“ und „Kreuz Dortmund/Unna“
zwischen „Burscheid“ und „Kreuz Köln-West“

A2
zwischen „Wunstdorf Luthe“ und „Bad Nenndorf“
zwischen „Bad Eilsen“ und „Veltheim“

A3
zwischen „Kreuz Leverkusen“ und „Königsforst“
zwischen „Würzburg-Kist“ und „Würzburg-Randersacker“
    
A4
zwischen „Bad Hersfeld“ und „Friedewald“
zwischen „Schmölln“ und „Glauchau Ost“

A5
zwischen „Hattenbacher Dreieck“ und „Alsfeld-Ost“
zwischen „Dreieck Weil am Rhein“ und der EU-Außengrenze zur Schweiz

A6
zwischen „St.-Ingbert-West“ und „Saarbrücken-Gündingen“
zwischen „Enkenbach-Alsenborn“ und „Kaiserslautern-West“ 
zwischen „Heilbronn/Untereisesheim“ und „Kreuz Weinsberg“

A7
zwischen „Quickborn“ und „Hamburg-Volkspark“
zwischen „Laatzen“ und „Bockenem“
zwischen „Kirchheimer Dreieck“ und „Hattenbacher Dreieck“
zwischen „Niederaula“ und „Hünfeld/Schliz“
zwischen „Fulda-Nord“ und „Bad Brückenau-Volkers“
zwischen „Kreuz Schweinfurt-Werneck“ und „Gramschatzer Wald“
zwischen „Nesselwang“ und der Bundesgrenze

A8
zwischen „Dreieck Karlsruhe“ und „Karlsbad“
zwischen „Pforzheim-Nord“ und „Pforzheim-Süd“
zwischen „Leonberg-West“ und „Stuttgart-Flughafen/Messe“
zwischen „Gruibingen“ und „Hohenstadt“ („Albaufstieg/Drackensteiner Hang“)
zwischen „Ulm-West“ und „Ulm-Ost“ im Bereich „Irschenberg“
zwischen „Bernau“ und „Bad Reichenhall“

A9
zwischen „Münchberg-Nord“ und „Gefrees“
zwischen „Hormersdorf“ und „Schaitach“
zwischen „Kreuz Nürnberg“ und „Kreuz Nürnberg-Ost“
zwischen „Langenbruck“ und „Dreieck Holledau“

A21
zwischen „Tremsbüttel“ und „Bargteheide“

A44
zwischen „Zierenberg“ und „Dreieck Kassel-Süd“
zwischen „Kreuz Dortmund/Unna“ und „Kreuz Werl“

A45
zwischen „Hagen-Süd“ und „Lüdenscheid-Süd“

A48
zwischen „Höhr-Grenzhausen“ und „Koblenz-Nord“

A61
zwischen „Rheinböllen“ und „Stromberg“
zwischen „Kreuz Speyer“ und „Dreieck Hockenheim“

A65
zwischen „Wörth-Dorschberg“ und „Maximiliansau“

A67
zwischen „Darmstädter Kreuz“ und „Lorsch“
zwischen „Kreuz Mannheim“ und „Dreieck Hockenheim“

AvD Tipp: Start in den Urlaub anpassen

Wer das Risiko in einen Stau zu geraten, reduzieren möchte, sollte versuchen, die Hauptreisezeiten zu meiden. Der Automobilclub von Deutschland (AvD) rät, nicht gleich am Freitag in den Urlaub zu starten und allenfalls in den Abendstunden loszufahren, wenn es unbedingt sein muss. Stattdessen die Abreise auf den Samstagnachmittag verlegen, denn dann dürfte das Gros der Urlauber bereits unterwegs sein und die Verkehrsdichte nimmt wieder spürbar ab. Wer hinter der Reisewelle hinterher fährt, hat zudem die Möglichkeit auf eventuelle Staus und Stockungen flexibel durch eine Routenänderung oder eine ausgiebige Pause zu reagieren, statt an deren Entstehung live vor Ort beteiligt zu sein. Noch besser: Erst in den Abendstunden losfahren. Gerade während der aktuellen Hitzewelle nicht in der prallen Sonne im Auto unterwegs sein zu müssen, ist ein echter Komfortgewinn. Außerdem geht die Verkehrsdichte in den Nachtstunden nochmals deutlich zurück. Nachteil: Fahrten bei Dunkelheit beanspruchen die Augen und die Konzentration des Autofahrers besonders. Die Folge ist eine deutlich schnellere Ermüdung als auf dem heimischen Sofa. Wer also die Urlaubsfahrt in die Nacht verlegt, sollte unbedingt regelmäßige Pausen einplanen und notfalls lieber im Auto einige Stunden schlafen, um nicht dem berüchtigten Sekundenschlaf zum Opfer zu fallen.

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