17.12.2025 - Historischer Motorsport

AvD-Histo-Tour

Vom 5.- 7. August 2026 hat die sommerliche Oldtimer-Rallye mit sportlichem Touch erneut im Dreiländereck Deutschland, Luxemburg und Belgien stattgefunden.
AvD Pressemeldung - Termin der AvD-Histo-Tour 2025 steht fest

AvD-Histo-Tour 2026

Nach der Tour ist vor der Tour und die Veranstalter der AvD-Histo-Tour um den Automobilclub von Deutschland (AvD) und Auriga{Historic haben gleich nach der Siegerehrung der diesjährigen Veranstaltung mit den Planungen für die 10. Auflage begonnen und den Termin und die ersten wichtigen Zielpunkte bekannt gegeben. Die sommerliche Oldtimer-Rallye mit sportlichem Touch wird in der zweiten Augustwoche (5. - 7. August 2026) ausgetragen. 

Nach dem bewährten Konzept wird die Rallye erneut im Dreiländereck Deutschland, Luxemburg und Belgien stattfinden. Die Teilnehmer dürfen sich auf, wie immer fein ausgearbeitete Routen durch die Mittelgebirgsregionen Eifel und Ardennen freuen. Ein Schwerpunkt soll auf neuen Strecken in Luxemburg liegen. Mit der Akkreditierung der Teams und dem parallel stattfindenden technischen Check der Fahrzeuge startet die 2026er Edition am Mittwoch, 5. August vom Dorfplatz im ring°carré am Nürburgring. Auf den Startschuss folgt mit der Nürburgring Nordschleife, der „Grünen Hölle“ gleich der erste Höhepunkt im Programm. Anschließend bleibt es anspruchsvoll für die Teilnehmer: Es folgt mit Runden auf der Nürburgring Grand-Prix-Strecke das zweite Highlight der Tour. 

Am Nürburgring wird es nicht, wie bei allen anderen Rennstrecken auch, auf möglichst schnelle Rundenzeiten ankommen. Ziel und Vorgabe ist es vielmehr, die selbst in der ersten Runde vorgegebene Sollzeit in den folgenden Runden möglichst genau zu reproduzieren. Den teilnehmenden Teams steht auf allen befahrenen Rennstrecken ein großzügig bemessenes Zeitfenster zur exklusiven Nutzung und zum Absolvieren der dort anstehenden Gleichmäßigkeitsprüfungen zur Verfügung. 

Vor und zwischen den beiden Nürburgringrennstrecken und zum Abschluss der 1. Etappe haben die Teilnehmer am ersten Tag noch einige Wertungsprüfungen auf wenig befahrenen Straßen in der Eifelregion zu bewältigen. Das Dorint Hotel am Nürburgring ist schließlich Ziel des Auftakttages. 

Am Donnerstag, dem zweiten Tag, geht es für die Teilnehmer der AvD-Histo-Tour vom Dorint Hotel Hocheifel aus in die ersten Wertungsprüfungen der 2. Etappe. Als Fokus des zweiten Tages werden Strecken und Straßen in Luxemburg geplant. Sie sind wie geschaffen fürs Rallyefahren und bieten mit ihren malerischen Panoramen und charmanten Ortschaften den Teilnehmern ein genussvolles Fahren in spektakulären Landschaften. 

Nach den dort bewältigten Wertungsprüfungen mit möglichst wenig Strafpunkten geht es ohne Pause als touristische Ausfahrt nach Belgien weiter, wo am späten Nachmittag mit dem Circuit de Spa-Francorchamps der nächste Glanzpunkt im Roadbook steht. Von der berühmten Ardennen-Achterbahn in Belgien wird dann über die Grenze hinweg in das Königreich Niederlande in Maastricht das Van der Valk Hotel für die zweite Übernachtung angesteuert, und die AvD-Histo-Tour wird somit zur Vierländer-Fahrt. 

Und weil es bei den Teams bei der vergangenen Austragung so gut ankam, wird auch bei der Jubiläumsauflage der AvD-Histo-Tour das Maastrichter Hotel nicht nur den Ausgangspunkt der 3. Etappe bilden, sondern wird auch das Ziel des dritten Tages der Ausfahrt und somit das Ziel-Hotel der Tour sein. Den Teilnehmern und Teams bleibt dadurch ein zusätzlicher Hotel-Check-in/out erspart. 

Am abschließenden Freitag, unmittelbar nach dem Start vom Hotel in Maastricht, ist ein Abstecher auf die ehemalige Formel 1-Rennstrecke, den Circuit Zolder, geplant. Weitere, mit viel Sachverstand ausgewählte touristische Strecken folgen nach der vierten Hauptattraktion der Tour und führen die Teilnehmer zur finalen Zielankunft. Dort, in der Hauptstadt der niederländischen Provinz Limburg, erhalten die Sieger und Platzierten der beiden Wertungsklassen („Elektronik“ und „Sanduhr“) im Rahmen einer festlich-fröhlichen Abendveranstaltung ihre Pokale und hochwertigen Sonderpreise.

Auch in der Saison 2026 zählt die AvD-Histo-Tour zur ersten Liga des deutschen Oldtimer-Rallyesports und wird als offizieller Wertungslauf der Deutschen Classic Serie (www.dcs-rallye.de) gewertet. Das Rallye-Ergebnis fließt außerdem in die Gesamtwertung zum Deutschen Classic Pokal ein. 

Zur AvD-Histo-Tour 2026 sind Old- und Youngtimer bis Baujahr Juli 2006 zugelassen. Nennungen für die AvD-Histo-Tour 2026 können ab sofort über die Homepage der Veranstaltung https://avd-histo-tour.de/ abgegeben werden. Dort sind auch alle weiteren Details und Informationen abrufbar. 

Rückblick - AvD-Histo-Tour 2025

Die vom Automobilclub von Deutschland (AvD) und Auriga Historic Rallye Event veranstaltete AvD-Histo-Tour 2025 ging am 8. August mit einer stimmungsvollen Abschlussfeier im Van der Valk Hotel in Maastricht zu Ende. 47 Teams, die das Ziel erreichten, listet das Gesamtergebnis der am 6. August am Nürburgring gestarteten Tour auf. Bei nahezu idealen Wetterbedingungen hatten insgesamt 50 historische Fahrzeuge und ihre Besatzungen die einzigartige Kombination von Rennstrecken mit Legendenstatus und landschaftlich reizvollen Strecken im Dreiländereck Deutschland-Belgien-Niederlande rund um die Eifel in Angriff genommen.

Das Siegerteam der beiden letzten Jahre lag auch diesmal vorne: Burkhard Müller/Fabian Mohr auf einem Mercedes Benz 250 SL holten sich den Pokal für den 1. Platz Gesamt und in der Wertung Elektronik. Die „Sanduhr-Klasse“ (Gesamtwertung ohne elektronische Zeitmessung) entschieden das Team aus der Schweiz Michael Schneider/Ron Ott auf einem Volvo P1800E für sich. Die Pokale für die Sieger und Platzierten überreichten AvD-Präsident Lutz Leif Linden und der Formel 1-TV Experte Christian Danner, der die komplette Tour begleitet hatte, im Rahmen der festlichen Siegerehrung. Die Moderation an diesem Abend übernahm in seiner unnachahmlichen und humorvollen Art Ex-Rennfahrer, TV-Produzent und Moderator Martin Utberg.

Schon der Mittwoch begann mit einem fahrerischen Highlight: Die legendäre Nordschleife des Nürburgrings stand gleich zu Beginn auf dem Programm. Die dort zu absolvierende Gleichmäßigkeitsprüfung verlangte von Beginn an allen Teilnehmern höchste Konzentration ab. So ist die gesamte AvD-Histo-Tour geprägt von der Aufgabenstellung, die peniblen Zeitvorgaben exakt einzuhalten. Dabei kommt es nicht auf die Erzielung von Höchstgeschwindigkeiten an, belohnt wird die gleichmäßige Fahrweise. Von der „grünen Hölle“ aus, folgte dann für alle Fahrzeuge eine, den ersten Tag abschließende Schleife durch die Eifel. Zielpunkt war am Abend das Dorint-Hotel am Nürburgring.

Zu Beginn des zweiten Tages führte AvD-Markenbotschafter Christian Danner dem Tross der AvD-Histo-Tour das AvD-Charity-Car auf der Grand-Prix-Strecke vor. Der ehemalige Formel-1-Fahrer bewegte den von J. P. Performance gestylten Aston Martin Vantage GT3 souverän über die Strecke. Die Spendenaktion wird gemeinsam vom AvD und der „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e. V.“ durchgeführt. Weitere Partner der Charity-Aktion sind das Nationale Automuseum „The Loh Collection“ und Walkenhorst Motorsport. Die Spenden aus der Benefizaktion gehen sämtlich an hilfsbedürftige Kinder.

Die Formel-1-Strecke des Nürburgrings war dann auch als erste Tagesprüfung von den Rallye-Teams zu bewältigen. Weiter ging es dann über Wissmannsdorf nach Spa-Francorchamps zur dritten der insgesamt vier Rennstrecken. Ziel des langen Tages war Maastricht mit dem Van der Valk Hotel, in dem am folgenden Tag die Veranstaltung auch mit der Zielankunft endete. Für die Teilnehmer hatte es den Vorteil, nicht noch einmal zusätzlich ein- und auschecken zu müssen, was auch allseits gelobt wurde.

Der ebenfalls ein volles Programm aufweisende Tag 3 führte zum ehemaligen Formel-1-Kurs, nach Zolder. Nach den Prüfungen dort, gab es zwei Wertungsprüfungen auf Geländen von Fahrsicherheitszentren. Eine „Special Stage“ im Fahrsicherheitszentrum Pro Move und, nach einer Mittagspause in Bütgenbach, die Driving Academy in Malmedy, die vom Royal Automobile Club Belgium (RACB) betrieben wird. Eine dritte Special Stage wurde im Driving-Ressort Domaine Bilstain, welches in erster Linie für seine Offroad- und Trail-Strecken bekannt ist, ausgetragen. Alle drei Special Stages fanden bei den Teams großen Anklang, da diese “kleinen” Strecken für willkommene Abwechslung sorgten. Den Abschluss fand die AvD-Histo-Tour in Maastricht, wo vor dem Van der Valk Hotel der moderierte Zieleinlauf stattfand. Die Siegerehrung im Rahmen der Abendveranstaltung war dann der festliche Abschluss einer gelungenen Rallye für historische Fahrzeuge, die nach drei Tagen und über 1.000 Rallye-Kilometer endete. Die AvD-Histo-Tour ist offizieller Wertungslauf der Deutschen Classic-Serie. Alle Teilnehmer, die ins Ziel kamen, werden im Deutschen Classic-Pokal gewertet

Rückblick - AvD-Histo-Tour 2024

Die AvD-Histo-Tour 2024 vom 7. bis 9. August, veranstaltet vom Automobilclub von Deutschland (AvD) und Auriga Historic Rallye Event, ging erfolgreich zu Ende. Von 48 genannten Teams kamen 42 in Wertung ins Ziel. Die einzigartige Kombination von Rennstrecken mit Legendenstatus und landschaftlich reizvollen Strecken war für alle Teilnehmer in ihren historischen Fahrzeugen ein unvergessliches, aber auch herausforderndes Erlebnis. Die Rallye hatte mit dem Team Burkhard Müller/ Fabian Mohr auf einem Mercedes 250 SL einen glücklichen Sieger, das Team wiederholte sogar den Vorjahrsieg. Die Gesamtwertung ohne elektronische Zeitmessung („Sanduhr-Klasse“) entschieden Dr. Ernst F. Schröder/ Harry Suchentrunk auf einem Porsche 356 B mit dem Baujahr 1961 für sich. Die besten Teams in Wertung nahmen die Pokale aus den Händen von AvD Präsident und AvD Geschäftsführer Lutz Leif Linden bei der festlichen Siegerehrung im Maritim Hotel in Bonn entgegen.

AvD Pressemeldung - Grandioses Finale der AvD-Histo-Tour 2024 auf der Nordschleife

Gefahren wurden die Wertungsprüfungen der Rallye auf der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings, dem Circuit de Spa-Francorchamps, dem Circuit Zolder und der Nürburgring Nordschleife sowie auf Straßenabschnitten von Eifel, Ardennen und im Norden Luxemburgs. Insgesamt hatten alle Teilnehmer am Ende über 1000 Rallye-Kilometer mit 25 Wertungsprüfungen auf den Tachos.

Auch der Organisator der AvD-Histo-Monte, Peter Göbel ließ es sich als mehrmaliger Deutscher Rallyemeister nicht nehmen, mit Christian Danner am Steuer auf einem originalen BMW M3 der Baureihe E30 selbst an der AvD-Histo-Tour teilzunehmen. Der ehemalige Formel-1-Fahrer und Motorsport-Experte Christian Danner erzielte mit Co-Pilot Göbel einen respektablen sechsten Platz in der Gesamtwertung, obwohl er sich als Rundstreckenpilot bei der Rallye auf fremdem Terrain bewegte.

AvD Pressemeldung - Grandioses Finale der AvD-Histo-Tour 2024 auf der Nordschleife

Schon beim Start am Mittwoch auf der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings war bei der dort zu absolvierenden Gleichmäßigkeitsprüfung höchste Konzentration gefordert. Dabei ist Präzision der Schlüssel zum Erfolg. Denn auf der gesamten AvD-Histo-Tour ist nicht Höchstgeschwindigkeit das Ziel des Wettbewerbs, sondern die penible Einhaltung der selbstgesetzten Zeitvorgaben. Nach dem in der ersten Runde jedes Team eine Sollzeit gesetzt hatte, musste diese in den folgenden Runden möglichst akkurat reproduziert werden. Danach folgte für alle Fahrzeuge eine Schleife durch die Eifel. Über Adenau ging es nach Ramersbach, Ahrbrück sowie Schuld zurück zum Dorint-Hotel am Nürburgring.

Der Donnerstag führte den Rallye-Tross auf Landstraßen durch die Vulkaneifel nach Bourscheid-Plage in Luxemburg mit der Mittagsstation im Cocoon-Hotel Bel Air, welches malerisch in der Biegung des Flusses Sauer, mit Blick auf die Burg Bourscheid liegt. Mit einigen zu absolvierenden Wertungsprüfungen ging es dann am Nachmittag über Clerf nach Belgien, über Stavelot zum Circuit Spa-Francorchamps, wo die Teams die berühmte Ardennen-Achterbahn mit ihrer wohl bekanntesten Kurve im Rennzirkus, die „Eau Rouge“ in Angriff nehmen durften. Der Rallyetross mit den Fahrzeugen überquerte zum Abschluss noch die niederländische Grenze, um in Maastricht im Hotel Van der Valk den Zwischenstopp für die Nacht zu verbringen.

Früh ging es für die Teams vom Hotel in Maastricht weiter in Richtung Circuit Zolder, bekannter Austragungsort für Formel-1-Rennen und der DTM. Auch auf dieser Rennstrecke ging es um Genauigkeit und gleichmäßiges Absolvieren der Wertungsprüfung. Doch zuerst stand ein Slalom im Fahrerlager auf dem Programm. Abschließend konnten die Teams im Fahrsicherheitszentrum Pro Move der Rennstrecke ihr fahrerisches Können unter Beweis stellen. Hierbei stand, neben der Zeitvorgabe insbesondere die Fahrzeugbeherrschung im Mittelpunkt der Wertung. Über die Maas in Richtung Limbourg war die Asphaltstrecke der Domaine Bilstain, die eigentlich ein Offroad- und Trailgelände ist, Schauplatz einer Prüfung.

Nach einer Mittagspause im Zentrum von Bütgenbach, im Bütgenbacher Hof am Rande des Naturparks Hohes Venn führte die Route zurück nach Deutschland zur Nordschleife des Nürburgrings. Die über 20 Kilometer lange Rennstrecke ist legendär und ist der Höhepunkt für alle Rallye-Teilnehmer der AvD-Histo-Tour. Den Teams stand die Strecke für den krönenden Abschluss mit einer Sollzeit-Prüfung exklusive zur Verfügung. Die in der ersten Runde ermittelte Zeit, musste dann in mehreren Runden exakt reproduziert werden. Der Tross setze sich dann vom Nürburgring zum Zielort Bonn in Bewegung, wo vor dem Maritim-Hotel der Zieleinlauf stattfand und der Abschluss der AvD-Histo-Tour mit der Siegerehrung fest-fröhlich gefeiert wurde. Die AvD-Histo-Tour ist offizieller Wertungslauf der Deutschen Classic Serie. Alle Teilnehmer, die ins Ziel kamen, werden im Deutschen Classic Pokal gewertet. Interessierte finden auf der Homepage www.avd-histo-tour.de die Ergebnisse, Impressionen und sonstige Informationen.

Rückblick - AvD-Histo-Tour 2023