
- Vier Rennstrecken und malerische Ausfahrten in drei Tagen
- Historische Fahrzeuge unterwegs in vier Ländern
- Siegerehrung mit Christian Danner und Martin Utberg in Maastricht
Die AvD-Histo-Tour 2026 hat wieder Mal bleibenden Eindruck hinterlassen, bei Fahrern, Organisatoren und staunenden Passanten. Am Freitag, dem 7. August, erreichten 42 von ursprünglich 44 gestarteten Fahrerteams das Ziel in Maastricht. Die Organisatoren um Auriga Historic Rallye Event und dem Automobilclub von Deutschland (AvD) veranstalteten eine Siegerehrung in festlich-sportlich-fröhlicher Stimmung.
Martin Utberg führte durch die Siegerehrung. Der Motorsport-Moderator und Oldtimer-Experte war als Fahrer eines Volvo PV 544 selbst Teil des Starterfeldes. Auf dem Beifahrersitz des schwedischen „Buckelvolvo“ saß Detlev Kümmel, der aus der TV-Sendung „Bares für Rares“ bestens bekannt ist. Den spannenden Zweikampf an der Spitze entschied das Duo Jörg Pöhlemann und Marc Stoll auf einem Lancia Beta Montecarlo - Replica rallye mit einem knappen Vorsprung für sich. Nach drei Wertungstagen und mit einem Rückstand von lediglich 9 Sekunden wurden Viktoria Mayr und Franziska Mohr auf einem BMW 2002 ti Zweite. Der Abstand der drittplatzierten Norbert Seezer und Fabian Mohr auf einem Mercedes-Benz 190 2,3 L 16V zu den beiden Fahrerinnen betrug dann schon mehr als 43 Sekunden. AvD Präsident Lutz Leif Linden und Christian Danner, Ex-Formel-1-Fahrer und TV-Experte überreichten die Pokale und wertvollen Sachpreise an die Sieger und Platzierten. Zudem absolvierte AvD Markenbotschafter Danner die Rallye außer Konkurrenz auf einem BMW M3 Touring.
Die 44 genannten Teams starteten am Mittwoch, dem 5. August, am Nachmittag, bei besten Bedingungen vom Dorfplatz im ring°carré am Nürburgring. Vorab wurden dort auch die Fahrzeug- und Teilnehmerunterlagen überprüft sowie die historischen Fahrzeuge einer Technischen Abnahme unterzogen. Nach der Mittagspause in der neuen Bowlingbahn „ring°bowling“ mit Fahrerbesprechung und Beifahrerlehrgang ging es zu den ersten Wertungsprüfungen (WP) auf die Südschleife des Nürburgrings und dem Umland der Rennstrecke. Prämiert wurde das möglichst gleichmäßige Bewältigen des jeweiligen Streckenabschnitts ohne Erzielung einer Höchstgeschwindigkeit. Im Anschluss an die Fahrten in der näheren Umgebung waren nacheinander die legendäre Nordschleife sowie im Anschluss die Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings zu absolvieren. Den Abschluss bildete eine gemeinsame Abendveranstaltung im Dorint-Hotel am Nürburgring.
Entlang malerischer Kulisse
Vor dem Dorint ging es am Donnerstag ab 9:46 Uhr direkt zu einigen WPs in der Eifel. Die schöne Location des Golfresort Bitburger Land mit seinen Streuobstwiesen bildete die Kulisse für die Mittagspause. Anschließend waren für die Teams Richtung Luxemburg und belgischer Ardennen weitere WPs zu meistern. Die Strecke führte ins Fahrerlager des Circuit Spa-Francorchamps, wo die berühmte Ardennenachterbahn samt Kurvenkombination Eau Rouge auf die Teilnehmer wartete. Der Tag ging in Maastricht im Van der Valk Hotel mit der zweiten Abendveranstaltung zu Ende.
Am Freitag fuhren die Fahrzeuge vom Parkplatz des Hotels zu den ersten WPs des Tages in Belgien, darunter die Driving Academy des RACB in Malmedy. Die Mittagspause wurde im Bütgenbacher Hof eingelegt. Die Offroad-Bahn der Domaine Bilstain bildete das nächste Ziel. Während die Strecke anschließend rund um den Circuit Spa-Francorchamps führte, öffneten sich um 18 Uhr die Tore der Zufahrt Blanchiment für die letzte Prüfung auf der belgischen Rennstrecke. Zielankunft mit Moderation war dann erneut vor dem Van der Valk Hotel in Maastricht, wo dann auch die Siegerehrung stattfand.
AvD Präsident Lutz Leif Linden: „Ein großes Lob an alle Beteiligten. Die professionelle Organisation war die Grundlage für diese gelungene Veranstaltung. Der angepasste Zeitplan mit der Zusammenstellung der Wertungsprüfungen wurde sehr geschätzt. Ich habe in zufriedene Gesichter geblickt und eine gelöste Stimmung wahrgenommen. Der AvD freut sich schon auf die nächste AvD- Histo-Tour 2027.“
