
- Theo Bodry feiert seinen ersten Sieg
- Rene Klein verkürzt Rückstand auf Tabellenführer Andy Wischnewski
- Herzschlagfinale am Nürburgring am 11. Oktober 2026
Die vorletzte Competition der Saison 2026 hatte es in sich. Im Rahmen der „Asia Arena“ trafen die Experten der AvD Drift Championship am vergangenen Wochenende aufeinander. Die Veranstaltung war hervorragend besucht, die Tribünen brechend voll und auch das Wetter konnte die Begeisterung von Fahrern und Zuschauern nicht bremsen. Nach dem etwas überraschenden Ausgang in Oschersleben freut sich der Automobilclub von Deutschland (AvD) gemeinsam mit Organisator Martin Montag bereits auf das bevorstehende Herzschlagfinale am 11. Oktober 2026 am Nürburgring.
Bereits das Training am Freitag wurde bei der „Asia Arena“ zur Herausforderung. Massive Regenmengen sorgten zwischenzeitlich sogar dafür, dass ein Abbruch im Raum stand. Wer noch fahren konnte und wollte, brauchte vor allem eine funktionierende Heizung und Lüftung für die Frontscheibe. Aus den Seitenfenstern war die Strecke teilweise nur noch zu erahnen. Am Samstag folgte eine wechselhafte Qualifikation, bevor sich die Top 16 am Sonntag bei trockenen Bedingungen gegenüberstanden.
Theo Bodry feiert Premierensieg
Die Bedingungen verlangten von Mensch und Maschine alles ab. Bei Einleitgeschwindigkeiten von mehr als 170 km/h durfte der Fuß praktisch nicht vom Gas. Nur wer kompromisslos auf dem Gas blieb, hatte eine Chance auf die entscheidenden Punkte. Für den Meisterschaftsführenden Andy Wischnewski war bereits in den Top 16 gegen Jonas Maier Schluss. Wischnewski ging offtrack, bekam als 9-Platzierter aber immerhin noch vier Zähler gutgeschrieben. Qualifikationssieger Maxi Grimm schaffte es bis ins Top-8-Duell, unterlag dort jedoch dem späteren Viertplatzierten Dennis Köhler.
Für Furore sorgte dagegen Patrick Hammes, der sich gegen starke Konkurrenz bis ins Halbfinale kämpfte. Dort musste er sich Theo Bodry geschlagen geben, holte sich anschließend aber im Duell um Platz drei gegen Dennis Köhler den Podiumsplatz. Den Sieg und damit seinen ersten Platz ganz oben auf dem Treppchen der AvD Drift Championship sicherte sich Theo Bodry aus Landau in der Pfalz. Platz zwei ging an Rene Klein. Damit verkürzte Klein (52) seinen Meisterschaftsrückstand auf Andy Wischnewski (54) auf gerade einmal zwei Punkte. Das verspricht beim Saisonfinale am 11. Oktober ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen.
Auch die Pro2-Klasse feierte ihre Premiere als Nachwuchsrunde und wurde auf Anhieb zum Erfolg. Fabi Schneider gewann vor Jan Streubel, Platz drei ging an Hagen Meyenfels.
Weiter mit Showeinlage und Titelentscheidung
Am 4. Oktober 2026 gibt es bei „GRIP – Das Motorevent“ noch einmal Drift-Action zu erleben. Die Fahrer der AvD Drift Championship sorgen dort mit einer spektakulären Showeinlage für reichlich Gummiabrieb und Adrenalin. Nur eine Woche später wird es dann ernst: Am 11. Oktober 2026 fällt bei den „Tuning Masters“ am Nürburgring die Entscheidung um den Titel. 15 Punkte gibt es für den Tagessieg und die beiden Führenden trennen lediglich zwei Zähler. Mehr Spannung kann ein Saisonfinale kaum bieten.
Packende Bilder, spektakuläre Drifts und die besten Momente gibt es auf der Website der AvD Drift Championship sowie dem Instagram-Kanal.
