03.08.2026 - Pressemitteilung

Reisbrennen zwischen Hitzeschlacht und Regenchaos

Vom 30. Juli bis 2. August verwandelte sich der Lausitzring beim sogenannten Reisbrennen einmal mehr in das Zentrum der europäischen Driftszene.
© AvD Drift Championship
  • Spektakuläre Drift-Action trotz extremer Witterung
  • Besucherrekord sorgt für Ausnahmezustand am Lausitzring
  • Drift-Championship-Titelkampf spitzt sich zu

Es war ein Wochenende, das allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird. Vom 30. Juli bis 2. August verwandelte sich der Lausitzring beim sogenannten Reisbrennen einmal mehr in das Zentrum der europäischen Driftszene. Die AvD Drift Championship bot dabei nicht nur spektakulären Motorsport, sondern auch eine emotionale Achterbahnfahrt zwischen extremen Wetterbedingungen, packenden Zweikämpfen und einer Atmosphäre, wie sie nur das Reisbrennen erzeugen kann. Der Automobilclub von Deutschland (AvD) freut sich als Partner der jungen Motorsportdisziplin gemeinsam mit den Organisatoren um Martin Montag über einen erneuten Besucherrekord beim insgesamt fünften Saisonevent der Driftserie.

Während Fahrer, Teams und Fahrzeuge am Donnerstag und Freitag bei Temperaturen von nahezu 40 Grad bis an ihre Belastungsgrenzen gingen, schlug das Wetter am Samstag komplett um. Gerade einmal rund 15 Grad, begleitet von monsunartigem Regen, machten den Tag zu einer echten Herausforderung und brachten das Rennen zeitweise sogar an den Rand eines Abbruchs. Doch genau diese außergewöhnlichen Bedingungen machten den Charakter dieses Wochenendes aus. Die Fahrer bewiesen eindrucksvoll ihr Können, lieferten spektakuläre Drifts auf trockener wie nasser Strecke und begeisterten die Fans mit einer Show voller Leidenschaft, Präzision und Mut.

Neuer Besucherrekord
Die Zuschauer dankten es mit einer Kulisse der Superlative. Trotz der widrigen Bedingungen verzeichnete das Reisbrennen einen neuen Besucherrekord. Vor allem am Samstag platzte das Veranstaltungsgelände aus allen Nähten. Zeitweise reichte der Andrang bis auf die Autobahn, sodass die Polizei den Verkehr regeln musste. Die meisten Driftfans positionierten sich unmittelbar entlang der Rennstrecke und erlebten so das unverwechselbare Speedfeeling der Driftboliden hautnah. Sie wurden mit einer Motorsport-Atmosphäre belohnt, die ihresgleichen sucht.

Bereits das Training am Freitag entwickelte sich bei trockenen Bedingungen zu einem der absoluten Highlights des Wochenendes. Die hochklassigen Driftfahrer lieferten sich spektakuläre Battles und machten Lust auf das große Finale. Ein weiterer emotionaler Höhepunkt folgte bei der Nightdriftshow, als der britische Driftstar Steve „Baggsy“ Biagioni die Fans mit seiner spektakulären Fahrweise begeisterte und ein dänischer Besucher seiner Partnerin mitten im Drift-Spektakel einen Heiratsantrag machte – ein Moment, der bei allen für Gänsehaut sorgte.

Meisterschaftskampf wieder enger
Sportlich setzte Andy Wischnewski seine beeindruckende Saison fort. Der Meisterschaftsführende bestätigte mit Platz zwei einmal mehr seine außergewöhnliche Konstanz. Den Sieg sicherte sich jedoch René Klein, der ausgerechnet beim Reisbrennen seinen allerersten Triumph in der AvD Drift Championship feiern durfte. Damit rückt der Gesamtzweite bis auf zehn Punkte an Wischnewski heran und macht den Titelkampf wieder deutlich spannender. Für ein weiteres Ausrufezeichen sorgte Drift-Talent Johannes Lechmann, der mit einer starken Vorstellung bis in die Top 4 fuhr, damit sein enormes Potenzial eindrucksvoll unter Beweis stellte und lediglich von Patrick Hammes im kleinen Finale noch vom Siegerpodest gestoßen wurde.

Die Vorfreude auf die nächste Runde könnte kaum größer sein. Vom 4. bis 6. September gastiert die AvD Drift Championship beim „Asia Rennen“ in Oschersleben. Alle Informationen gibt es unter drift-championship.com sowie auf Instagram unter instagram.com/driftchampionship.