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Pressemitteilung - 24.02.2026 - 5min. Lesezeit

Abschluss der 25. AvD-Histo-Monte mit Walter Röhrl

Jörg Pohlemann und Marc Stoll siegten im Porsche 924 in der 25. Ausgabe der Rallye für historische Fahrzeuge. Der AvD unterstützt die Fahrt von Rothenburg ob der Tauber an die Cote d‘Azur.

  • Jörg Pohlemann und Marc Stoll siegten im Porsche 924
  • 25. Ausgabe der Rallye für historische Fahrzeuge
  • AvD unterstützt die Fahrt von Rothenburg ob der Tauber an die Cote d‘Azur

Das Wetter spielte am Schlusstag der Jubiläumsausgabe der AvD-Histo-Monte mit: Nach viel Regen und noch mehr Schnee an den Vortagen klarte es für die Schlussfotos vor dem Casino in Monaco auf. Zu den 67 Teams, die am Ziel eintrafen, zählte auf der letzten Runde auch Rallye-Legende und viermaliger Monte-Carlo-Sieger Walter Röhrl. Die vom Automobilclub von Deutschland (AvD) unterstützte Veranstaltung für historische Fahrzeuge folgt bei jeder Austragung den Routen der originalen Rallye Monte-Carlo.

Vom Startpunkt in Rothenburg ob der Tauber am 9. Februar 2026 führten die Etappen die Teams nach Freiburg im Breisgau und am nächsten Tag über die Flussbrücke nach Rheinfelden in die Schweiz. Von dort waren mit Übernachtung in Lyon die Seealpen zu durchfahren. Die beiden letzten Etappen endeten jeweils in Cannes Mandelieu, dies war auch der Zielort der Gesamtveranstaltung. Zu Ehren der originalen Rallye Monte-Carlo standen auf der Schlussrunde am 14. Februar Durchfahrtskontrollen in Monte-Carlo, dem größten Stadtbezirk des Fürstentums Monaco und am Col de Turini auf dem Programm.

Porsche, Škoda und Lancia auf dem Treppchen
Den obersten Platz auf dem Podest sicherten sich Jörg Pohlemann und Marc Stoll im Porsche 924. Die Sieger hatten schon aus den Vortagen einen kommoden Vorsprung, der sie entspannt die letzte Runde trotz eines Drehers auf einer der Wertungsprüfungen absolvieren ließ. Jens Herkommer, AvD-Histo-Monte-Sieger 2023, und Mike Poppe im Skoda 130 LR schoben sich im Schlussspurt auf Rang 2 vor. Die Sieger des Prologs, Zoltan Horvath und Lajos Boros auf Lancia Fulvia Coupé, eroberten am Ende den dritten Platz. Die Vortages-Zweiten, Sofia Faber und Jan Tewes, mit einem Audi Quattro A2, wurden vom ungarischen Team noch auf den vierten Platz verwiesen.

Der Regen erwies sich neben einem verhängten Himmel als die große Konstante der Renntage. Dazu kam in Lagen oberhalb von 1.000 Metern der Schnee. So musste am Freitag die geplante Überquerung des Col du Lautaret gestrichen werden. Als Plan B ging es für die westlich der Chartreuse gestarteten Teams im Süden Grenobles bis an Gap vorbei. Am Col du Porte waren mit Schnee, Eis sowie strömendem Wasser bei der Abfahrt hohe Konzentration und fahrerisches Können gefragt. Die auf 150 Kilometern veränderte Strecke bedeutete in Sachen Zeit eine Stunde Ersparnis. Die Mittagspause konnte deshalb sowohl früher beginnen als auch später enden. Über das Südufer des Lac de Serre-Ponçon fuhren die Teilnehmer nach der Pause Richtung Süden über den Col de Fanget – ein exaktes Wandeln auf den Spuren des Originals.

Prominente Unterstützung auf Schlussetappe
Am Samstag kam ein Auto in der Starterliste hinzu: Walter Röhrl am Steuer eines Lancia Rally 037. Wie angekündigt ging er mit auf die letzte Schleife durch die französischen Seealpen. Der vorhandene Schnee am Col de Turini war eine der großen Unbekannten auf der letzten, 310 Kilometer langen Ausfahrt. Dazu kam die schroffe Schlucht von Aiglun. Dort wartete die Mittagspause im 100 Einwohner zählenden Le Mas. Die idyllisch gelegene Bergortschaft mit Bürgermeister Ludovic Sanchez an der Spitze hatte dazu eingeladen.

Bei der Abendgala überreichte Walter Röhrl als besondere Überraschung den Pokal für seine allererste Monte-Carlo-Teilnahme 1973. Ihn erhielt Dieter Göbel als Dank, da er im Laufe der Jahre über 50.000 Kilometer als Lenker des Vorauswagens der AvD-Histo-Monte abgespult hatte. Dieter ist der Vater des Rallye-Organisators Peter Göbel, der in den 90er Jahren als Beifahrer Walter Röhrl bei einigen historischen Rallyes begleitete. Bis nach der Jahrtausendwende war er selbst erfolgreicher Motorsportler.

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