03.07.2026 - Pressemitteilung

Entlastung der Autofahrer ist notwendig

Kraftstoffpreise steigen sofort nach Auslaufen des Rabatts – was Autofahrer jetzt wissen sollten
Entlastung der Autofahrer ist notwendig© KI generierter Inhalt
  • Auslaufen des Tankrabatts führt zu starkem Preisanstieg
  • AvD fordert Entlastung für Autofahrer
  • Geldbeutel lässt sich durch spritsparendes Fahren schonen

Der Tankrabatt ist nach zwei Monaten ausgelaufen und sofort sind am ersten Tag danach die Preise stark gestiegen. Gleichzeitig sind an den Ölmärkten in den letzten Tagen trotz weiter anhaltender Spannungen in der Golfregion keine größeren Preissprünge zu beobachten. Der Automobilclub von Deutschland (AvD) fordert die Bundesregierung auf, eine faire Preisgestaltung und substanzielle Entlastungen zugunsten der Autofahrer sicherzustellen.

Die Durchschnittspreise stiegen laut der Webseite „Tankerkönig“ am Mittag des 1.Juli auf 2,04 Euro für Diesel, 2,14 Euro für Superbenzin sowie 2,09 Euro für Super E10. Damit ist genau das eingetreten, was der AvD und viele andere Marktbeobachter befürchteten. Wie das Münchner ifo-Institut bekanntlich festgestellt hat, wurde die temporäre Absenkung der gesetzlichen Abgaben auf Kraftstoffe weitgehend, aber eben nicht ganz, an Verbraucher weitergegeben.

Das Statistische Bundesamt hat außerdem mitgeteilt, dass der Rabatt auf die Kraftstoffe im Juni inflationsdämpfend gewirkt hat. Der Preisdruck nimmt nach dessen Auslaufen insgesamt wieder zu.

AvD Präsident Lutz Leif Linden: „Der Wegfall des Tankrabatts macht sich im Geldbeutel jedes Autofahrers bemerkbar. Der AvD tritt entschieden für eine bezahlbare Mobilität seiner Mitglieder ein. Es ist deshalb zwingend nötig, jetzt Maßnahmen zu ergreifen, die unmittelbar bei den Menschen ankommen. Der Wettbewerb an den Zapfsäulen ist zu stärken, um einen fairen, transparenten Kraftstoffmarkt herzustellen.“

Krisengewinne dürfen aus Sicht des AvD nicht den Preis bestimmen. Eine Übergewinnsteuer könnte für Entlastungen sorgen, deren Einnahmen dann aber an die Autofahrer zurückfließen müssen. Bereits in der Diskussion ist auch ein Preisdeckel, mit dem Nachbarländer gute Erfahrungen gemacht haben. Mit Blick auf die Alltagsmobilität vieler Menschen sind gezielte Entlastungen für Berufspendler und Bewohner ländlicher Regionen notwendig. Finanziert werden kann das mit den Einnahmen aus der Energiesteuer und der CO2-Steuer. Das Kartellamt hat zudem mit seinen neuen gesetzlichen Befugnissen verbesserte Möglichkeiten, den Kraftstoffmarkt zu kontrollieren. Der AvD fordert eine konsequente Anwendung der neuen Instrumente für mehr Transparenz.  

Der AvD weist zudem Autofahrer darauf hin, dass sie mit spritsparendem Fahren den eigenen Geldbeutel und sogar die Umwelt schonen können.