15.09.2026 - Pressemitteilung

ROADPOL Safety Days werben für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Die ROADPOL Safety Days finden europaweit vom 16. bis 22. September 2026 statt. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr der Schutz von Fußgängern.
Ki-generierter Inhalt
  • Europaweite Aktionswoche für mehr Verkehrssicherheit (16.-22.09.2026)
  • „Tag ohne Verkehrstote“ am 17. September
  • Regionale Maßnahmen der Polizeibehörden geplant

Die ROADPOL Safety Days finden europaweit vom 16. bis 22. September 2026 statt. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr der Schutz von Fußgängern. Dabei ist der 17. September als europaweiter „Tag ohne Verkehrstote“ ausgerufen. Dahinter steht die Vision Zero als Leitbild für einen Straßenverkehr, in dem niemand getötet oder schwer verletzt wird. Das europaweite Polizeinetzwerk ROADPOL will mit Aufklärung, Prävention und Verkehrsüberwachung zeigen, dass null Verkehrstote möglich sind und langfristig an jedem Tag erreicht werden können. Der Automobilclub von Deutschland (AvD) unterstützt Aktionen wie die Safety Days, weil sie Verkehrssicherheit sichtbar machen und zu mehr Aufmerksamkeit und Rücksicht im Straßenverkehr beitragen.

Auch in Deutschland sind konkrete Aktionen angekündigt. So plant das Polizeipräsidium Westpfalz Verkehrsüberwachung und Präventionsmaßnahmen an Fußgängerüberwegen, Kreuzungen, Schulwegen und Haltestellen. Je nach Situation sind auch Geschwindigkeitskontrollen und Gespräche mit Verkehrsteilnehmern vorgesehen. Das Polizeipräsidium Südosthessen setzt ebenfalls auf den Schutz von Fußgängern und will für Geschwindigkeit, Aufmerksamkeit, gegenseitige Rücksichtnahme und sichere Querungen sensibilisieren. Verkehrsteilnehmer müssen daher mit erhöhter polizeilicher Aufmerksamkeit und entsprechenden Kontrollmaßnahmen rechnen.

Gemeinsam für Verkehrssicherheit
Wie wichtig solche Aktionen sind, zeigen die aktuellen Zahlen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) starben 2025 in Deutschland 2.832 Menschen bei Verkehrsunfällen, rund 371.000 wurden im Straßenverkehr verletzt. Auf den Bereich Autobahn entfielen vergleichsweise nur geringe 10 Prozent der Verkehrstoten. Rund 56 Prozent kamen auf Landstraßen ums Leben, innerorts waren es 34 Prozent. Etwa zwei Drittel davon waren zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs.

Das Bundesministerium für Verkehr verfolgt deshalb ausdrücklich die Vision Zero. Auch der AvD bekennt sich dazu und setzt sich für wirksame Maßnahmen und Aktionsprogramme zur Senkung der Opferzahlen ein. Weitere Informationen zu den Safety Days gibt es auf der Website der ROADPOL, konkrete regionale Maßnahmen veröffentlichen die zuständigen Polizeibehörden.

AvD Presseabteilung - Marc Kennedy© AvD
Über den Autor
Marc Kennedy
AvD Pressesprecher