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AvD Pressemeldung - AvD-Histo-Tour 2023: Kleine Streckenkunde
Pressemitteilung - 28.04.2023 - 3min. Lesezeit

AvD-Histo-Tour 2023: Kleine Streckenkunde

Mit ihrer Kombination aus touristischem Fahren und sportlichen Fahrerlebnissen nimmt die AvD-Histo-Tour eine Sonderstellung im Veranstaltungskalender der deutschen Klassik-Szene ein.

  • Einzigartiges Fahrerlebnis: Vier Rennstrecken an drei Tagen
  • Gelassen oder sportlich – der individuelle Fahrstil passt in jedem Fall
  • 850 Kilometer durch Eifel und Ardennen – 300 Kilometer Sollzeitprüfungen

Mit ihrer Kombination aus touristischem Fahren durch die sommerlichen Landschaften von Eifel und Ardennen und sportlichen Fahrerlebnissen auf vier legendäre Rennstrecken nimmt die AvD-Histo-Tour (9. bis 11. August 2023) eine Sonderstellung im Veranstaltungskalender der deutschen Klassik-Szene ein. Erneut wird die alljährlich im August ausgetragene Klassik-Rallye des Automobilclub von Deutschland (AvD) ihre Teilnehmer auf eine Reise mitnehmen, die die Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings, den Circuit de Spa-Francorchamps, den Circuit Zolder und schließlich die Nürburgring Nordschleife miteinander verbinden. Diese Rennstrecken stehen den Rallye-Teams auch im Rahmen der diesjährigen Austragung wieder während großzügiger Zeitfenster zur Verfügung, um die im Roadbook vorgegebenen Gleichmäßigkeitsprüfungen (GLP) zu absolvieren. Die Gesamtstrecke der AvD-Histo-Tour 2023 wird rund 850 Kilometer betragen, wovon circa 300 Kilometer im Rahmen von 25 GLP – teils als geheime Sollzeitprüfungen – zurückzulegen sein werden.

Sportlicher Start am Nürburgring

Los geht es in diesem Jahr bereits am Mittwoch (9. August). Ab mittags können dann die Teilnehmer die obligatorische Dokumentenkontrolle im Eifeldorf Grüne Hölle und damit unmittelbar vis-a-vis der Fahrerlagereinfahrt des Nürburgrings erledigen. Nachdem der Klassiker mit den Startnummern und dem Rallye-Schild versehen wurde, steht hier auch noch die technische Abnahme auf der To-do-Liste. Am frühen Abend starten die Teilnehmer dann auf den Grand-Prix-Kurs, wo die erste GLP ansteht. Wie bei allen weiteren Gleichmäßigkeitsprüfungen auch, geht es dabei nicht darum, die höchstmögliche Geschwindigkeit und die schnellste Rundenzeit zu erzielen, sondern um die Reproduktion einer selbst gesetzten Sollzeit. Der Schlüssel zum Erfolg ist mithin ein möglichst präzises Fahren. Damit nicht genug, denn auf dem Weg zum Rallye-Hotel nach Bonn steht ebenfalls noch die ein oder andere Gleichmäßigkeitsprüfung auf dem Plan der Teilnehmer.

Am frühen Donnerstagmorgen geht es dann vom direkt am Rhein in der Bundesstadt Bonn gelegenen Dorint-Hotel über wenig befahrene Straßen durch die Regionen Hocheifel und Vulkaneifel, wobei erneut Gleichmäßigkeitsprüfungen zu bewältigen sind. Danach erreichen die Rallye-Teams die Mittagsrast nahe Gerolstein. Anschließend verläuft die Rallye-Route zunächst in die nördliche Hälfte des Großherzogtums Luxemburg in Richtung des Städtchens Clerf, bevor sich der Streckenverlauf dann nach Norden wendet. Entlang der deutschsprachigen Kantone Ostbelgiens erreicht der Rallye-Tross am späten Nachmittag über die Route de Fagnoû das Fahrerlager des Circuit de Spa-Francorchamps. Nach dem Sammeln nehmen die Teams die berühmte Ardennen-Achterbahn in Angriff und haben während der hier zu fahrenden GLP-Runden ausreichend Zeit, mit „Eau Rouge“ eine der bekanntesten Kurven im Rennzirkus kennenzulernen.

Belgische Feinkost: Erlesene Fahrerlebnisse auf den Grand-Prix-Strecken von Spa und Zolder

Den Abend und die Nacht verbringen die Rallye-Teilnehmer im Hotel Radisson Blu in Hasselt. Nach dem Frühstück steht dann der nördlich der belgischen Provinzhauptstadt gelegenen Circuit Zolder als dritte Rennstrecke auf dem Programm der Histo-Tour-Teilnehmer. Die Topografie dieser ehemaligen Formel-1-Rennstrecke kontrastiert zwar mit dem Auf und Ab in Spa-Francorchamps, doch auf seinen knapp vier Kilometern Streckenlänge hält Zolder einige knifflige Kurvenkombinationen bereit. Hier die Linienführung immer wieder präzise zu treffen, wird für die Teilnehmer auf diesem Kurs die besondere Herausforderung und der Schlüssel für die möglichst genaue Reproduktion der selbst vorgegebenen Sollzeit sein.

Vorbei an Maastricht und Lüttich leitet das Roadbook die Teilnehmer der AvD-Histo-Tour 2023 durch den Naturpark Hohes Venn, eine über 600 Quadratkilometer messende, schildförmig gewölbte Hochfläche südlich der Metropolregion Aachen, von dem ein großer Teil als Hochmoor ausgebildet ist. Von hier führt der Weg in den Naturpark Eifel, vorbei am Stausee der Rurtalsperre und die Eifel-Städtchen Gemünd, Kall und Blankenheim passierend zurück zum Nürburgring. Hier gilt es die finale GLP der diesjährigen AvD-Histo-Tour zu bestehen: Bevor das Teilnehmerfeld am Freitagabend vor dem Bonner Dorint-Hotel das Zieltor erreicht, steht als weiterer Höhepunkt noch die legendäre Nordschleife auf dem Programm. Mit einer Mischung aus Ehrfurcht und Beklemmung hatte ihr einst der britische dreimalige Formel-1-Weltmeister Jackie Stewart den Beinamen „grüne Hölle“ verpasst. Wie zutreffend diese inzwischen geflügelte Bezeichnung auch heute noch ist, werden die Histo-Tour-Teilnehmer im Anschluss an ihre Runden, während der ihnen-Feld das über 21 Kilometer lange Asphaltband exklusiv zur Verfügung steht, aus eigener Anschauung kompetent beurteilen können.

Am Ende muss noch nicht Schluss sein

Die Erlebnisse und Erfahrungen, die die Teams während der zurückliegenden Fahrt vom Rhein durch die Eifel und die Ardennen und zurück durch die Eifel an den Rhein haben sammeln können, werden sicherlich Thema zahlreicher Gespräche sein, wenn am Freitagabend in festlich-fröhlicher Runde die Gesamt- und Klassensieger mit Pokalen und hochwertigen Sachpreisen ausgezeichnet werden. Und ganz bestimmt werden einige Teilnehmer die Gelegenheit nutzen, sich miteinander zu einer Verlängerung zu verabreden und noch zwei Tage beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix anzuhängen, dessen 50. Austragung vom 11. bis 13. August auf dem Nürburgring stattfindet. Zwei Wochenendtickets mit Fahrerlagerzugang für die Jubiläumsausgabe sowie ein Wochenend-Parkschein für das unmittelbar an der Haupttribüne gelegene Parkhaus „Ring Boulevard“ sind bereits Bestandteil der Nennung.

Zur Teilnahme an der AvD-Histo-Tour zugelassen sind Old- und Youngtimer bis Baujahr 2001. Umbauten an den Fahrzeugen für den Einsatz auf Rennstrecken, wie z. B. Überrollbügel, Vier-Punkte-Gurte oder gar Feuerlöschanlagen sind nicht erforderlich. Allein das Tragen eines Helms ist für die Insassen während des Befahrens der Rennstrecken obligatorisch. Nennungen für die AvD-Histo-Tour 2023 können noch bis Freitag, den 9. Juni 2023 über die Homepage des AvD abgegeben werden. Wichtig zu wissen: Auch in diesem Jahr ist die Teilnehmerzahl limitiert.

Umfangreiches Leistungspaket und Wertung zum Deutschen Classic Pokal

Das Nenngeld für die AvD-Histo-Tour 2023 beträgt ab 2.950 Euro je Zwei-Personen-Team. Darin enthalten sind neben drei Übernachtungen in 4-Sterne-Hotels auch die jeweiligen Mittag- und Abendessen einschließlich einer Getränkeauswahl an den Rallye-Tagen, das Rallye-Roadbook einschließlich Startnummern und der Rallye-Schilder sowie die bereits erwähnten zwei Wochenend-Tickets für den 50. AvD-Oldtimer-Grand-Prix inklusive Parkschein sowie zwei aktuelle AvD-OGP-Sponsoren-Rennpullover.

Wie in den Vorjahren wird die AvD-Histo-Tour 2023 erneut zur ersten Liga des deutschen Oldtimer-Rallyesports zählen und als offizieller Wertungslauf der Deutschen Classic Serie (www.dcs-rallye.de) gewertet werden. Das Rallye-Ergebnis wird darüber hinaus ebenfalls in die Gesamtwertung zum Deutschen Classic Pokal 2023 einfließen.

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